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Veröffentlicht am 12. August 2017

Judith Kuckart (http://www.judithkuckart.de) war dieses Jahr erstmals als Dozentin bei LISA.
Im Interview erzählt sie von ihrem Leben als Schriftstellerin und über ihre Woche bei LISA.
Ihre Kursankündigung im LISA-Flyer lautete:
Hotelgeschichten –
Schreiben zwischen Fremdem und Eigenem
 Wir alle haben schon in fremden Betten geschlafen, sei es im Hotel oder in einer Hütte, haben schon einmal Fremde aus der Nähe beim Frühstücken gesehen. Diese Erfahrungen finden in „Hotelgeschichten“ eine Übersetzung. Kurzgeschichte, Minidrama, Romananfang sind möglich. Eine einzelne Person kann aus der Beobachterposition die Geschichten von anderen Gästen erzählen. Ein Erzähler kann anhand eines ungewöhnlichen oder unerhörten Ereignisses die Aufregung  einer Nacht oder die Katastrophe eines Tages aufschreiben. Es können sich Szenen und Momentaufnahmen zu einem Hör- oder Theaterbild arrangieren, in denen das Hotel der Ort wird, an dem man am Ende wie im Leben für einen nächsten Gast Platz macht.
 
Judith Kuckart, geboren 1957 in Schwelm, lebt als Schriftstellerin und Regisseurin in Berlin und Zürich. Nach Studium und Tanzausbildung leitete sie von 1986 bis 1998 das Tanztheater Skoronel. Seit 1998 arbeitet sie als freie Regisseurin. Ihr erster Roman „Wahl der Waffen“ erschien 1990. Neben zahlreichen weiteren Romanen und Erzählbänden schrieb Judith Kuckart Theaterstücke und Hörspiele. Sie erhielt eine Reihe von Literaturpreisen und Stipendien, zuletzt das Istanbul Stipendium der Kunststiftung NRW 2014/15, die Kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich 2013, den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2012.